Norder Männergesangverein von 1857 e.V.


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Chronik-7

Chronik

Der erste öffentliche Auftritt des neuen Chores ließ allerdings auf sich warten. Unter der großartigen Leitung von Chorleiter Groth wurde zunächst ein umfangreiches Liedgut erarbeitet. Neben den Übungsabenden sang man in Altersheimen und Krankenhäusern. Am 14. Oktober 1949 trat man dann erstmals mit einem großen Chorkonzert an die Öffentlichkeit. Dieses Konzert wurde vom Publikum mit viel Beifall aufgenommen.
Am 26. Oktober 1950 stellte Liedervater Pannewick sein Amt zur Verfügung. Sangesbruder Wilhelm Schleifer wurde sein Nachfolger. Am letzten Adventsonntag 1950 sang der Chor erstmals auf dem Marktplatz unter dem ,,Weihnachtsbaum für alle". Dies wurde von der Bevölkerung sehr gut aufgenommen und wurde in den Folgejahren wiederholt. Mit dem zunehmen-den Verkehrslärm wurde es in den folgenden Jahren fast unmöglich, eine geordnete Veranstaltung durchzuführen. Man entschloss sich deshalb, das Weihnachtssingen in die Ludgeri-Kirche zu verlegen. Diese Veranstaltung wurde zur Tradition. Auch heute noch findet an jedem 3. Advent das Weihnachtssingen statt. Seit etlichen Jahren wird diese Veranstaltung gemeinsam mit dem "Singverein" durchgeführt. Zu jedem Weihnachtssingen werden auch andere Chöre oder Solisten eingeladen.
In den folgenden Jahren wuchs die Mitgliederzahl ständig. Der Chor entwickelte unter Richard Groth große Aktivitäten. So trat er jährlich mit einem Chorkonzert an die Öffentlichkeit. Besonders aktiv war der Verein an der Vorbereitung und Durchführung der 700-Jahr-Feier der Stadt Norden beteiligt. Ein "Highlight" war das 25. Ostfriesische Sängerfest am 2./3. Juli 1955 in Norden.

Der Männergesangverein im Jubiläumsjahr 1957
1956 legte Liedervater Schleifer sein Amt nieder. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig der Sangesbruder Peter Holthuis gewählt. Unter seiner umsichtigen Führung blühte der Verein weiter auf. Peter Holthuis arbeitete nach dem Motto: ,,Ein Verein ohne größere Aufgabe ist zum Sterben verdammt". Die erste große Aufgabe stellte die Planung und Ausgestaltung der Feier zum l00jährigen Vereinsjubiläum dar, die vom 21. bis 22. September 1957 stattfand.

Viele ostfriesische Chöre beteiligten sich an der Feierstunde und dem Freundschaftssingen am 22. September. Das Festkonzert am 21. September 1957 war ein großer Erfolg und motivierte alle Sänger zu weiterem Tun. Die Schirmherrschaft für das l00jährige Jubiläum hatte der allseits beliebte und verehrte Präsident der Ostfriesischen Landschaft, Herr Carl Stegmann, übernommen, der auch Ehrenmitglied des Vereines war.
Im Jahre 1958 wurde der Chor für seine Verdienste mit der Zelter-Plakette ausgezeichnet. Im gleichen Jahr veranstaltete der Chor vier Konzerte auf dem Markt für Kurgäste und war somit "Vorreiter" für spätere Kurgastveranstaltungen. 1962 nahm der Chor sowohl am Ostfriesischen Sängerfest anlässlich des l00jährigen Bestehens des Ostfriesischen Sängerbundes als auch am Deutschen Sängerbundesfest in Essen teil.

Das Jahr 1963 brachte dann den musikalischen Höhepunkt seit Bestehen des Vereines mit der Aufführung des "Frithjof" von Max Bruch, die vor völlig aus verkauftem Haus stattfand. Die Presse bezeichnete das Konzert als ,,einsamen Höhepunkt im Norder Musikleben". Für seine Verdienste um die Musik wurde Chorleiter Richard Groth im Anschluss an das Konzert durch den Kultursenator der Stadt Norden geehrt.
1964 legte Sangesbruder Holthuis aus privaten Gründen nach achtjähriger Tätigkeit sein Amt als Liedervater nieder. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder Sangesbruder Hans Morgenweck, der bereits seit 1949 dem Vorstand angehörte und zuletzt Schriftführer war. Für seine besonderen
Verdienste wurde Peter Holthuis vom Chor eine Erinnerungsgabe überreicht. Gleichzeitig wurde Peter Holthuis im Auftrag des Ostfriesischen Sängerbundes mit der Schubert-Plakette ausgezeichnet.

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